Startseite Österreich Seltener Uhu-Angriff auf Chihuahua in Kärnten

Seltener Uhu-Angriff auf Chihuahua in Kärnten

Chihuahua
Clement Morin / Shutterstock.com

Ein nächtlicher Spaziergang in Oberkärnten nahm eine unerwartete Wendung.

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Strenge Frostperioden können das Jagdverhalten von Wildtieren verändern. In Oberkärnten kam es nun zu einem Vorfall, den selbst Fachleute als außergewöhnlich bezeichnen. Ein Uhu griff eine Chihuahua-Hündin an – ein Ereignis, das als selten gilt.

Winter verändert Jagd

Nach Angaben der Kronen Zeitung ereignete sich der Vorfall in der Gemeinde Seeboden. Ein Uhu habe sich dort während eines nächtlichen Spaziergangs auf eine kleine Hündin gestürzt.

Der Hobby-Ornithologe Horst Zwischenberger erklärte gegenüber der Zeitung: „Diese nachtaktiven Vögel ernähren sich hauptsächlich von Kleinsäugern wie Ratten, Mäusen, Jungfüchsen. Aber heuer waren die vergangenen Wintermonate extrem frostig, da kann es vorkommen, dass der Uhu zu wenig kleine Säuger erwischt hat.“

Uhus sind mit einer Spannweite von bis zu 1,80 Metern die größte Eulenart Europas und zugleich weltweit eine der größten.

Angriff bei Nacht

Der Hundehalter Alexander Lerchster schilderte der Zeitung die dramatische Situation: „Es war kurz vor Mitternacht, plötzlich machte es ein lautes Geräusch und vor mir befand sich ein Uhu“.

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Nach seinen Angaben war die elfjährige Chihuahua-Hündin „Nala“ nur wenige Meter von ihm entfernt, als der Greifvogel im Sturzflug angriff. Die Hündin konnte sich jedoch aus dem Zugriff lösen und flüchtete in ein nahegelegenes Waldstück.

Die Besitzer fanden die Hündin kurze Zeit später verletzt wieder. Sie erlitt Schnittwunden und musste tierärztlich versorgt werden.

Nach Angaben der Besitzer trägt die Hündin seit dem Vorfall bei nächtlichen Spaziergängen ein Leuchtband um den Hals.

Quelle: Kronen Zeitung

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