Startseite Politik Trump will UFO-Akten freigeben – neue Debatte um außerirdisches Leben

Trump will UFO-Akten freigeben – neue Debatte um außerirdisches Leben

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

In den USA ist eine alte UFO-Diskussion erneut aufgeflammt.

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Die Diskussion über unbekannte Flugobjekte und mögliches Leben im All ist in den USA erneut politisch aufgeladen. Eine Ankündigung aus dem Weißen Haus hat das Thema zurück in den Mittelpunkt gerückt.

Öffentliches Interesse an UFOs flammte zuletzt 2017 wieder auf, als ehemalige Pentagon-Mitarbeiter Videos unbekannter Flugobjekte an US-Medien weitergaben. 2022 folgten, wie The Guardian berichtet die ersten Kongressanhörungen zu dem Thema seit fünf Jahrzehnten.

Damals erklärten Verteidigungsvertreter, auf Aufnahmen sichtbare Objekte – darunter grüne, dreieckige Formen über einem Marineschiff – seien vermutlich Drohnen gewesen. Das Pentagon versprach in der Folge mehr Transparenz.

Viele gemeldete Sichtungen blieben jedoch ungeklärt, identifizierte Fälle gelten überwiegend als harmlos.

Politische Zuspitzung

Wie The Guardian berichtet, kündigte Präsident Donald Trump nun an, entsprechende Regierungsdokumente prüfen und veröffentlichen zu lassen.

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Auf seiner Plattform schrieb er, er werde den Verteidigungsminister anweisen, „den Prozess zur Identifizierung und Veröffentlichung von Regierungsakten im Zusammenhang mit außerirdischem und extraterrestrischem Leben, nicht identifizierten Luftphänomenen (UAP) und nicht identifizierten Flugobjekten (UFOs) einzuleiten.“

Trump reagierte damit auch auf Äußerungen seines Vorgängers Barack Obama. Dieser war in einem Podcast gefragt worden, ob Außerirdische „echt“ seien.

„Sie sind echt, aber ich habe sie nicht gesehen“, antwortete Obama. „Und sie werden auch nicht festgehalten in, wie heißt es noch? Area 51. Es gibt keine unterirdische Anlage – es sei denn, es gibt diese riesige Verschwörung und man hat sie vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verborgen.“

Wortgefecht der Präsidenten

Die Aussage verbreitete sich rasch online. Wie The Guardian berichtet, warf Trump Obama später vor, „geheime Informationen“ preisgegeben zu haben.

Auf Nachfrage von Reportern erklärte der Präsident: „Ich weiß nicht, ob sie echt sind oder nicht.“ Mit Blick auf Obama fügte er hinzu: „Vielleicht bringe ich ihn aus Schwierigkeiten heraus, indem ich die Informationen freigebe.“

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Obama präzisierte anschließend, er habe keine Hinweise gesehen, dass Außerirdische „Kontakt mit uns aufgenommen haben“. Zugleich sagte er: „Statistisch gesehen ist das Universum so gewaltig, dass die Chancen gut stehen, dass es dort draußen Leben gibt.“

Für zusätzliche Spekulation sorgte Lara Trump, die Schwiegertochter des Präsidenten. In einem Podcast erklärte sie, der Präsident habe eine Rede über Außerirdische vorbereitet, die er zur „richtigen Zeit“ halten werde.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, reagierte mit einem Lachen und sagte laut The Guardian: „Eine Rede über Außerirdische wäre mir neu.“

Quelle: The Guardian

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