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Die gesundheitlichen Auswirkungen längerer Missionen im Weltraum

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Das Leben im Orbit mag routiniert erscheinen, doch Monate in Mikrogravitation können den menschlichen Körper erheblich beeinflussen.

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Das Leben im Orbit mag routiniert erscheinen, doch Monate in Mikrogravitation können den menschlichen Körper erheblich beeinflussen.

Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation müssen eine Reihe körperlicher und psychischer Veränderungen bewältigen.

Laut BGR bringt die Raumfahrt selbst ohne Notfälle fortlaufende gesundheitliche Herausforderungen mit sich.

Knochen- und Muskelabbau

Ohne die Belastung durch die Schwerkraft schwächen sich Knochen und Muskeln allmählich. Besonders betroffen sind gewichtstragende Bereiche wie Hüften und Beine.

Unter Berufung auf NASA-Schätzungen berichtet BGR, dass Astronauten etwa 1,5 % ihrer Knochendichte pro Monat verlieren können. Trotz täglichem Training ist ein gewisser Verlust unvermeidlich.

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Gleichgewicht und Raumkrankheit

Mikrogravitation stört den Orientierungssinn des Körpers. Auf der Erde verlassen sich Innenohr und visuelles System auf die Schwerkraft.

Laut BGR können Astronauten Übelkeit und Desorientierung erleben, bis sich ihr Körper angepasst hat. Nach der Rückkehr zur Erde kann dieser Anpassungsprozess erneut auftreten.

Flüssigkeitsverschiebung und Nebenhöhlenprobleme

Die Schwerkraft reguliert normalerweise die Verteilung von Flüssigkeiten im Körper. Im All verlagern sich diese, was häufig zu verstopften Nebenhöhlen und Druckgefühl im Gesicht führt.

Astronauten berichten laut BGR häufig über Kopfschmerzen und Atembeschwerden.

Hautveränderungen an den Füßen

Lange Zeit ohne Stehen oder Gehen kann die Haut an den Füßen beeinflussen.

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Laut BGR kann die dicke Haut an den Fußsohlen weicher werden und sich ablösen — ein Phänomen, das Astronauten “baby feet” nennen.

Psychische Belastung

Lange Missionen fordern auch die emotionale Widerstandsfähigkeit. Trotz intensiver Vorbereitung können Isolation und Distanz zu Einsamkeit oder Reizbarkeit führen.

BGR zufolge sind Kommunikation mit der Erde und gute Beziehungen innerhalb der Crew entscheidend für die Missionssicherheit.

Quellen: BGR

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