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Melania war es, die Trump überzeugte, das tödliche Vorgehen der ICE zu überdenken, wie ein Bericht enthüllt

Melania war es, die Trump überzeugte, das tödliche Vorgehen der ICE zu überdenken, wie ein Bericht enthüllt
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Donald Trump kehrte mit dem strikten Versprechen, gegen illegale Einwanderung vorzugehen, ins Weiße Haus zurück.

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Während seines Wahlkampfs 2025 waren Massenabschiebungen ein zentraler Bestandteil seiner Botschaft, die seine Anhänger begeisterte und seine Plattform definierte.

Nach seinem Amtsantritt wurde dieser Ansatz aggressiv umgesetzt, löste aber schnell landesweit Gegenreaktionen und Kontroversen aus.

Hinter den Kulissen

First Lady Melania Trump war in Gespräche mit Präsident Donald Trump und hochrangigen Beratern über eine Neubewertung des Vorgehens der Regierung gegen Einwanderung involviert, wie das Wall Street Journal berichtete.

Die Diskussionen folgten auf wachsende Kritik an den Durchsetzungsmaßnahmen, die von Bundesbehörden in mehreren großen US-Städten durchgeführt wurden.

Dem Bericht zufolge äußerte Trump Bedenken hinsichtlich der negativen Medienberichterstattung über die Politik und deren Auswirkungen auf die öffentliche Meinung.

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Melania Trump gehörte demnach zu denjenigen, die eine Überprüfung der Art und Weise, wie das Vorgehen durchgeführt wurde, befürworteten.

Nachwirkungen der Operation

Die Debatte verschärfte sich, nachdem ein großer Einsatz in Minneapolis im Januar in einer Tragödie endete.

Die Operation, bekannt als Operation Metro Surge, führte zum Tod von zwei Demonstranten, Renee Good und Alex Pretti, was zu landesweiter Empörung führte.

Heimatschutzministerin Kristi Noem, die die Opfer als „Inlandsterroristen“ bezeichnet hatte, führte zunächst Krisengespräche mit dem Präsidenten, wurde aber später entlassen.

Die Ereignisse trugen zu einer umfassenderen Neubewertung innerhalb der Regierung über die Ausrichtung der Einwanderungsdurchsetzung bei.

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Überdenken der Politik

Laut dem Wall Street Journal kam Trump zu dem Schluss, dass der Begriff „Massenabschiebung“ politisch schädlich geworden war.

Er forderte sein Team Berichten zufolge auf, den Fokus auf die Bekämpfung von Kriminellen zu verlagern, anstatt groß angelegte Operationen durchzuführen, die Unruhen auslösen könnten.

Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, soll nun die Bemühungen anführen, den Ansatz im Vorfeld der bevorstehenden Zwischenwahlen neu zu gestalten.

Der Grenzbeamte Tom Homan wurde beauftragt, das zu betonen, was Quellen als routinemäßigere Verhaftungen von kriminellen Verdächtigen bezeichneten.

Ziele und Spannungen

Die frühere Strategie war zum Teil von Berater Stephen Miller vorangetrieben worden, der Berichten zufolge 3.000 Festnahmen pro Tag forderte, um das Ziel von 1 Million Abschiebungen im Jahr 2025 zu erreichen.

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Das Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) verfehlte dieses Ziel jedoch, wobei die Verhaftungen nun durchschnittlich bei etwa 1.200 pro Tag liegen, gegenüber einem Höchststand von 1.500.

Trotz Berichten über eine Verlagerung hat das Weiße Haus jegliche größere politische Änderung dementiert.

„Niemand ändert die Agenda der Regierung zur Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen“, sagte Sprecherin Abigail Jackson.

„Präsident Trumps höchste Priorität war immer die Abschiebung illegaler, krimineller Ausländer, die amerikanische Gemeinden gefährden.“

Neue Führung

In der Zwischenzeit sah sich Trumps Kandidat für die Nachfolge von Noem, Senator Markwayne Mullin, einer umstrittenen Bestätigungsanhörung vor dem Senatsausschuss für Heimatschutz gegenüber.

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Seine früheren Äußerungen über Senator Rand Paul tauchten während der Sitzung wieder auf und führten zu einem angespannten Austausch.

Mullin hat zugesagt, im Falle seiner Bestätigung einen anderen Ansatz zu verfolgen, einschließlich einer engeren Zusammenarbeit mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden und weniger Konfrontationen mit Aktivisten.

Eine vollständige Senatsabstimmung über seine Nominierung wird in den kommenden Tagen erwartet.

Quellen: The Wall Street Journal, The Independant.

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