Berichte über einen vorgeschlagenen amerikanischen Fahrplan für Irans Kriegsanstrengungen haben in Moskau eine vorsichtige Reaktion ausgelöst. Russische Vertreter erklären, sie seien nicht in der Lage, die in den Medien kursierenden Behauptungen zu beurteilen.
Gerade lesen andere
Die Reaktion verdeutlicht die anhaltende Unsicherheit rund um diplomatische Signale im Zusammenhang mit dem Konflikt, berichtet Digi24.ro.
Moskau geht auf Distanz
Der Kreml erklärte, er sei von Teheran über einen solchen Vorschlag nicht informiert worden.
„Unsere iranischen Freunde haben uns keine entsprechenden Informationen bereitgestellt. Wir wissen nicht, wie zuverlässig diese Berichte sind“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Reuters, zitiert von News.ro.
Seine Aussagen deuten darauf hin, dass Russland bei nicht verifizierten Entwicklungen auf Distanz bleibt und auf direkte Kommunikation seines Verbündeten wartet.
Widersprüchliche Signale
Die Äußerungen folgen auf Stellungnahmen aus Washington, die auf mögliche diplomatische Bewegung hindeuten.
Lesen Sie auch
US-Präsident Donald Trump erklärte Anfang der Woche, dass Iran eine Einigung zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten anstrebe.
Reuters berichtete, dass eine Quelle behauptete, die Vereinigten Staaten hätten Teheran einen 15-Punkte-Vorschlag übermittelt, der mögliche Bedingungen darlege.
Iranische Offizielle wiesen diese Darstellung jedoch zurück. Laut iranischen Staatsmedien erklärte ein Militärsprecher, ein solcher Plan sei nicht eingegangen, und sagte, die Vereinigten Staaten „verhandelten mit sich selbst“.
Unklarer weiterer Verlauf
Die unterschiedlichen Darstellungen unterstreichen die mangelnde Klarheit hinsichtlich möglicher Verhandlungen.
Da Moskau, Washington und Teheran unterschiedliche Narrative liefern, bleibt ungewiss, ob ein konkreter diplomatischer Rahmen überhaupt existiert.
Lesen Sie auch
Derzeit signalisiert Russlands Haltung Zurückhaltung, da es Berichte ohne Bestätigung aus Iran weder unterstützt noch zurückweist.
Quellen: Digi24.ro, Reuters, News.ro