Russlands schwere Verluste auf dem Schlachtfeld prägen zunehmend Putins Kriegsstrategie.
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Berichten zufolge hat Moskau in den letzten Wochen täglich etwa 1.000 Soldaten verloren, was den Rekrutierungsdruck erhöht.
Nachdem bereits Gefangene, ausländische Kämpfer und sogar nordkoreanische Truppen eingesetzt wurden, deuten neue Vorwürfe darauf hin, wie weit der Kreml möglicherweise geht, um seine Reihen zu füllen.
Vorwürfe tauchen auf
Ein russischer Soldat hat behauptet, dass Männer aus Rehabilitationszentren an die Front geschickt werden, wie The Telegraph berichtet und von Express zitiert wird.
In einem Video beschreibt der Soldat einen stetigen Strom von Rekruten, die aus Einrichtungen in Nordrussland ankommen.
Viele, so sagte er, seien älter und hätten mit Alkoholsucht zu kämpfen.
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Beunruhigende Behauptungen
„Sie haben einen Haufen Krüppel rekrutiert, die nicht einmal f— laufen können, und die obendrein psychisch krank sind“, sagte der Soldat.
„Ich habe es selbst gesehen … sie haben diese f— Typen aus der Reha rekrutiert, f— Trinker.“
Er behauptete, ein großer Teil seiner Einheit sei nicht kampffähig.
Der Soldat behauptete, dass sogenannte „schwarze Anwerber“ für die Anwerbung dieser Männer verantwortlich seien.
Seinem Bericht zufolge wurden sie aus Einrichtungen geholt, ihre Bankkarten beschlagnahmt und ihr Geld abgehoben.
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Solche Anwerber sollen außerhalb oder neben den offiziellen Kanälen operieren.
Breiteres Muster
Die Behauptungen ergänzen umfassendere Vorwürfe, dass schutzbedürftige Personen für die Rekrutierung ins Visier genommen werden.
Dazu gehören Berichten zufolge Menschen mit Gesundheitsproblemen, Suchtproblemen und Migranten.
Einige sollen unter Druck gesetzt oder irregeführt worden sein, Verträge zu unterzeichnen.
Analysten des Ukrainischen Sicherheits- und Kooperationszentrums (USCC) sagen, dass Zwang weit verbreitet sein könnte.
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Sie behaupten, dass einige Rekruten bei der Unterzeichnung von Verträgen betrunken sind oder gezwungen werden, zwischen Militärdienst und Gefängnis zu wählen.
In einigen Fällen können Unterschriften gefälscht sein.
Quellen: The Telegraph, Express.