Die Unterhaltungsindustrie befindet sich in einem rasanten Wandel.
Mehrere große Studios stehen unter zunehmendem Druck durch sich ändernde Sehgewohnheiten und steigenden Wettbewerb.
Diese Unternehmen suchen nun verstärkt nach Wegen, sich an einen schnelllebigen Markt anzupassen.
Umfassende Kürzungen
Disney plant, im Rahmen einer Straffung seiner Geschäftstätigkeit rund 1.000 Mitarbeiter zu entlassen.
Laut der von Express zitierten Associated Press werden die Kürzungen Mitarbeiter in den Film- und Fernsehsparten sowie in den Bereichen Technologie, Produkt und Unternehmensfunktionen betreffen.
Die Entscheidung erfolgt kurz nachdem Josh D’Amaro im Februar die Position des Chief Executive von Bob Iger übernommen hat.
Die Mitarbeiter wurden in einem Memo über die Änderungen informiert, in dem D’Amaro erklärte, das Unternehmen habe Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung geprüft.
„In den letzten Monaten haben wir geprüft, wie wir unsere Abläufe in verschiedenen Teilen des Unternehmens straffen können, um sicherzustellen, dass wir die erstklassige Kreativität und Innovation liefern, die unsere Fans von Disney schätzen und erwarten“, schrieb er.
Branchendruck
Disney steht vor einer Reihe von Herausforderungen, darunter ein rückläufiges traditionelles Fernsehgeschäft und ein verstärkter Wettbewerb durch Rivalen wie Warner Bros und Paramount.
Das Unternehmen, das Ende 2025 rund 230.000 Mitarbeiter beschäftigte, verzeichnete auch einen Druck auf die Kinoergebnisse.
Auch andere große Unterhaltungsfirmen haben in den letzten Monaten Stellenstreichungen angekündigt.
Sony Pictures plant eine deutliche Reduzierung seiner Belegschaft, während Starz und Epic Games ebenfalls Entlassungen vorgenommen haben, da die Unternehmen versuchen, Kosten zu senken.
Quellen: AP, Express.