Eine große Automarke wurde als die unzuverlässigste eingestuft, was bei Fahrern Besorgnis auslöst.
Volkswagen wurde in einer großen Studie für 2026 als die unzuverlässigste Automarke eingestuft, mit 301 gemeldeten Problemen pro 100 Fahrzeuge — deutlich über dem Branchendurchschnitt.
Das Ergebnis wirft Bedenken bei Käufern auf, die auf langfristige Zuverlässigkeit und Betriebskosten achten.
Das Ranking zeigt, wie stark Zuverlässigkeit den Wiederverkaufswert, die Wartungskosten und das Vertrauen der Fahrer in eine Marke beeinflussen kann.
Niedrigste Platzierung
BGR berichtete unter Berufung auf JD Power, dass Volkswagen die höchste Anzahl an Problemen in der 2026 Vehicle Dependability Study verzeichnete.
Die Ergebnisse basieren auf Rückmeldungen von mehr als 33.000 Besitzern nach drei Jahren Nutzung und umfassen Bereiche wie Fahrerlebnis, Elektronik und Verarbeitungsqualität.
Weitere Platzierungen
Der Trend zeigt sich auch anderswo: Consumer Reports setzte Volkswagen auf Platz 16 in seiner Zuverlässigkeitsrangliste.
Toyota, Subaru und Lexus gehörten zu den zuverlässigsten Marken, während Volkswagen auch bei der Kundenzufriedenheit schwach abschnitt und nur besser als Jeep bewertet wurde.
Identifizierte Probleme
JD Power nannte Infotainmentsysteme, Konnektivität und Fahrerassistenzfunktionen als häufige Problemfelder.
Von BGR zitierte Berichte heben Probleme wie langsame Software, Schwierigkeiten mit Apple CarPlay und Android Auto sowie unübersichtliche Bedienelemente hervor, insbesondere in neueren Modellen.
Branchentrend
Die Studie ergab zudem, dass die Zuverlässigkeit branchenweit abnimmt, da Fahrzeuge zunehmend technologiebasiert werden.
Während Elektro- und Hybridmodelle mehr Probleme zeigten, blieben klassische Benzinfahrzeuge die zuverlässigsten, was eine wachsende Lücke unterstreicht, da Innovation schneller voranschreitet als die Zuverlässigkeit.
Quellen: BGR, JD Power, Consumer Reports