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Cybertruck-Besitzer testet ‚Wade Mode‘ – Minuten später liegt sein Wagen auf dem Grund eines Sees und er ist in Handschellen

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Grapevine Police Department/Facebook

Wenn ein Autohersteller eine auffällige neue Technologie einführt, können neugierige Besitzer es oft kaum erwarten, diese selbst auszuprobieren.

Ein teures Fahrzeug an seine Grenzen zu bringen, mag nach einem aufregenden Wochenendplan klingen, doch die Dinge können sehr schnell peinlich werden, wenn die Realität einsetzt.

Ein bizarrer Vorfall im amerikanischen Süden zeigt genau, was passiert, wenn das Selbstvertrauen eines Fahrers den gesunden Menschenverstand außer Kraft setzt.

Ins Wasser

Eine routinemäßige Nachmittagspatrouille verwandelte sich schnell in eine bizarre Rettungsmission.

Beamte in Texas eilten zu einer örtlichen Bootsrampe, nachdem sie merkwürdige Berichte über ein untergetauchtes Fahrzeug erhalten hatten.

Als das Team eintraf, fanden sie einen markanten elektrischen Pickup-Truck im Grapevine Lake feststeckend vor. Nach Angaben der Grapevine Police Department, zitiert von People, war das Fahrzeug nahe dem Ufer gestrandet.

Das Fahrzeug war schnell liegen geblieben und begann, Wasser aufzunehmen. Dies zwang alle Insassen, sich schnell aus der Kabine zu begeben, um dem sinkenden Truck zu entkommen.

Der Fahrer soll den Beamten mitgeteilt haben, er sei absichtlich in den See gefahren. Er habe die spezielle Funktion des Fahrzeugs testen wollen.

Regeln und Warnungen

Die moderne Funktion ist darauf ausgelegt, dem Truck zu helfen, flache Bäche und Flüsse zu durchqueren. Der Hersteller gibt jedoch zahlreiche Warnungen zur sicheren Nutzung.

Laut Online-Handbuch gibt Tesla an, dass „der Wade Mode es dem Cybertruck ermöglicht, in Gewässer wie Flüsse oder Bäche einzufahren und diese zu durchqueren.“ Das Unternehmen warnt jedoch, dass Besitzer die Wassertiefe vor dem Einfahren überprüfen müssen.

Aufnahmen des Vorfalls tauchten schnell in den sozialen Medien auf. Ein Instagram-Video zeigt, wie das Fahrzeug sich mühsam durch das Wasser bewegt, nachdem die Passagiere durch ein Fenster geklettert waren.

Einsatzkräfte mussten schweres Gerät einsetzen, um das Problem zu lösen. Das Rettungsteam der örtlichen Feuerwehr zog den überfluteten Truck schließlich mithilfe eines Krans aus dem See.

Die Anklage

Die Nachmittags-Testfahrt des Fahrers endete mit einer plötzlichen Fahrt direkt ins Gefängnis. Medien identifizierten den Autofahrer später als Jimmy Jack McDaniel.

Die Grapevine Police Department verhaftete McDaniel wegen mehrerer Anklagepunkte. Ihm werden das Fahren eines Fahrzeugs in einem gesperrten Parkabschnitt sowie verschiedene Verstöße gegen die Wassersicherheitsvorschriften vorgeworfen.

Laut NBC5 fehlte McDaniel auch eine gültige Bootsregistrierung. Er sagte Reportern, er habe den Truck vor diesem Unfall „mehrmals zuvor ohne Zwischenfälle“ im Wasser gefahren.

Das örtliche Gefängnis teilte PEOPLE mit, dass der Autofahrer bis Dienstagabend freigelassen wurde. Die örtlichen Behörden warnten, dass das Fahren in Süßwasser unter staatlichem Recht ernsthafte Sicherheits- und rechtliche Risiken auslösen kann.

Quellen: Grapevine Police Department, Tesla, NBC5, PEOPLE, Instagram