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Volvo gibt große Softwareprobleme bei seinen neuesten Elektroautos zu

Volvo gibt große Softwareprobleme bei seinen neuesten Elektroautos zu
Wongsakorn 2468/shutterstock.com

Der EX30 und der EX90 standen in der Kritik, nachdem Kunden und Tester über Fehler bei Infotainmentsystemen und Fahrzeugsteuerungen berichtet hatten.

Volvo erklärt, man arbeite daran, das Vertrauen der Kunden wiederherzustellen, nachdem das Unternehmen eingeräumt hat, dass seine neuesten Elektrofahrzeuge bei der Einführung unter erheblichen Software- und Technologieproblemen litten.

Laut Drive glaubt der schwedische Autobauer nun, dass der kommende Elektro-SUV EX60 die Probleme vermeiden wird, die den EX30 und EX90 betrafen.

Volvo räumt Probleme ein

Der EX30 und der EX90 standen in der Kritik, nachdem Kunden und Tester über Fehler bei Infotainmentsystemen und Fahrzeugsteuerungen berichtet hatten.

Drive berichtete, dass Softwareprobleme die weltweite Einführung des EX90 sogar um bis zu neun Monate verzögerten.

Einige Besitzer beklagten zudem Probleme mit Schlüsselkartensystemen und dem Smartphone-basierten Fahrzeugzugang.

Volvo-Manager geben nun zu, dass das Unternehmen auf den Wandel hin zu softwarezentrierten Fahrzeugen nicht vollständig vorbereitet war.

Vertrauen beschädigt

Während einer Vorschauveranstaltung in Spanien erklärten Volvo-Manager gegenüber Drive, dass die Wiederherstellung des Kundenvertrauens inzwischen höchste Priorität habe.

Produktmanagerin Lorina Gewargis sagte, das Unternehmen habe „enorm viel gelernt“ aus früheren Fehlern.

Sie fügte hinzu, Volvo sei nun „sehr zuversichtlich“, dass der EX60 mit deutlich stabilerer Software auf den Markt kommen werde.

Die Führungskräfte bezeichneten den EX60 als eines der wichtigsten kommenden Elektrofahrzeuge der Marke.

Software wird überarbeitet

Laut Drive wird der EX60 auf Volvos neuer SPA3-Plattform basieren und über aktualisierte Systeme mit Integration von Google Gemini AI verfügen.

Volvo erklärt, die Testverfahren seien erheblich erweitert worden, um zukünftige Softwarefehler zu verhindern.

Das Unternehmen habe Berichten zufolge neue automatisierte Testeinrichtungen aufgebaut, die sich auf Fahrzeugsoftware und Infotainment-Integration konzentrieren.

Manager räumten ein, dass der Wandel zu einem „softwaredefinierten Fahrzeughersteller“ schwieriger gewesen sei als erwartet.

EV-Verkäufe beeinträchtigt

Drive berichtete, dass Verzögerungen rund um den EX60 und die begrenzte Verfügbarkeit des EX90 zu einem schwächeren Wachstum der Volvo-EV-Verkäufe im Jahr 2025 beigetragen hätten.

Trotz starken Interesses an Elektrofahrzeugen verkaufte das Unternehmen relativ wenige EX90-Modelle in Australien.

Die Führung glaubt, dass der EX60 weltweit zu einem der meistverkauften Elektroautos von Volvo werden könnte.

Das Modell soll Käufer ansprechen, die vom beliebten XC60-SUV auf eine vollelektrische Alternative umsteigen möchten.

Wettbewerb verschärft sich

Volvos Probleme zeigen, wie wichtig Softwarequalität in der Elektroautoindustrie geworden ist.

Moderne Elektrofahrzeuge sind heute stark von vernetzten Systemen, digitalen Benutzeroberflächen und Over-the-Air-Updates abhängig.

Mehrere große Automobilhersteller hatten während des Übergangs zur Elektromobilität mit Softwareproblemen zu kämpfen.

Laut Drive glaubt Volvo, dass der EX60 zu einem Wendepunkt für die EV-Strategie der Marke werden könnte.

Quellen: Drive, Volvo-Manager