Elektroautos werden von Jahr zu Jahr fortschrittlicher, und Hersteller integrieren ständig neue Funktionen in den Innenraum.
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Elektroautos werden von Jahr zu Jahr fortschrittlicher, und Hersteller integrieren ständig neue Funktionen in den Innenraum.
Größere Reichweite, größere Bildschirme und mehr Software sollen die Fahrzeuge der Zukunft intelligenter machen.
Doch nicht alle Entwicklungen stoßen auf Begeisterung.
Laut BGR sorgen mehrere Trends in der E-Auto-Branche im Jahr 2026 für Bedenken unter Fahrern. Frühere Versuche, wie BMWs Abo für Sitzheizung, das nach Kritik wieder eingestellt wurde, haben bereits gezeigt, dass die Grenzen der Digitalisierung sensibel sind.
Virtuelle Assistenten
Sprachsteuerung spielt in modernen Fahrzeugen eine immer größere Rolle, funktioniert jedoch nicht immer reibungslos. Einfache Befehle wie das Anpassen der Lautstärke oder das Wechseln von Musik können praktisch sein.
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Viele Funktionen lassen sich jedoch schneller über physische Tasten bedienen. Laut BGR könnten umfangreiche virtuelle Assistenten und digitale Avatare im Innenraum die Bedienung eher komplizierter als intuitiver machen.
Im Straßenverkehr können zusätzliche Sekunden, die für die Kommunikation mit einem System benötigt werden, sicherheitsrelevant sein.
Riesige Bildschirme
Infotainment-Displays wachsen weiter. Der Mercedes-Benz EQS verfügt über einen 56-Zoll-MBUX-Hyperscreen, während der Cadillac Escalade IQ einen 55-Zoll gebogenen Bildschirm bietet, schreibt BGR.
Gleichzeitig ersetzen digitale Lösungen traditionelle Instrumententafeln, wodurch die Anzahl der Bildschirme im Sichtfeld des Fahrers zunimmt.
Auch wenn das Design futuristisch wirkt, zeigen Studien laut BGR, dass neue Technologien die Ablenkung am Steuer erhöhen können. Viele Fahrer bevorzugen weiterhin physische Tasten statt reiner Touch-Bedienung.
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Schwieriger zu reparieren
Das Recht auf Reparatur gewinnt in der Automobilbranche an Bedeutung. Laut BGR hat BMW den Einsatz proprietärer Schrauben untersucht, die Spezialwerkzeug erfordern.
Hyundai wurde zudem kritisiert, da es Ioniq-Besitzern angeblich erschwert wird, bestimmte Reparaturen selbst durchzuführen.
Elektro- und Hybridfahrzeuge sind technisch komplex, was sowohl Eigenreparaturen als auch unabhängigen Service erschwert. Die Folge könnten höhere Werkstattkosten für die Besitzer sein.
Abschied von CarPlay?
General Motors hat angekündigt, dass kommende Elektroautos Apple CarPlay und Android Auto nicht mehr unterstützen werden. Stattdessen entwickelt das Unternehmen interne Softwaresysteme in Zusammenarbeit mit Google, berichtet BGR.
Auch Audi, Volvo und Polestar entfernen sich von den etablierten Plattformen.
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Laut GM soll die neue Lösung „über das hinausgehen, was mit reiner Smartphone-Spiegelung möglich ist“. Wie die Kompatibilität in der Praxis aussehen wird, ist jedoch unklar, was bei vielen Fahrern für Unsicherheit sorgt.
Quellen: BGR