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Ist er impfresistent? Alles, was Sie über die Covid-Variante „Circada“ wissen müssen

Covid-19
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Covid-19 hat den Alltag weltweit grundlegend verändert.

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Was als eine Reihe unerklärlicher Fälle begann, entwickelte sich rasch zu einer Pandemie, die Grenzen schloss, Krankenhäuser überlastete und Millionen von Menschenleben forderte.

Auch jetzt, lange nach den schlimmsten Wellen, entwickelt sich das Virus weiter.

Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklungen erneut genau, nachdem sich eine neue Variante aus der Omikron-Familie international ausbreitet.

Variante breitet sich in mehreren Ländern aus

Die Variante mit dem Namen „Circada“, wissenschaftlich als BA.3.2 klassifiziert, wurde laut Express erstmals 2025 identifiziert und ist inzwischen in mehreren Regionen aufgetreten, darunter die USA und Teile Europas.

Behörden zufolge wurde die Variante inzwischen in mehr als 20 Ländern nachgewiesen und auch in Proben von internationalen Reisenden gefunden, was auf eine anhaltende weltweite Verbreitung hinweist.

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In Teilen Europas, darunter Dänemark, Deutschland und die Niederlande, macht sie schätzungsweise einen wachsenden Anteil der Fälle aus. Insgesamt sind die Infektionszahlen jedoch nicht deutlich gestiegen im Vergleich zu früheren Zeiträumen.

Im Vereinigten Königreich deuten erste Daten darauf hin, dass die Variante bislang nur eine geringe Rolle spielt und lediglich einen kleinen Anteil der jüngsten Fälle ausmacht.

Sorgen wegen Mutationen

Forscher beobachten die Variante besonders genau, da sie eine Reihe von Mutationen im Spike-Protein aufweist.

Einige Wissenschaftler warnen, dass dies die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe beeinträchtigen könnte, während andere betonen, dass es noch zu früh für eindeutige Schlussfolgerungen ist.

„Es gibt bei dieser Variante ziemlich viele Mutationen, daher besteht die Sorge, dass die aktuellen Impfstoffe nicht optimal passen“, sagte ein Experte.

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Symptome bleiben vertraut

Bislang gibt es keine eindeutigen Hinweise darauf, dass die Variante schwerere Krankheitsverläufe verursacht.

Die Symptome ähneln denen anderer jüngerer Varianten, darunter Halsschmerzen, Husten, verstopfte Nase, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Fieber. Einige Betroffene berichten auch über Übelkeit oder Durchfall.

Gesundheitsbehörden betonen, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Variante gefährlicher ist als frühere Versionen des Virus.

Trotz der Bedenken gehen Experten davon aus, dass bestehende Immunität durch Impfungen oder frühere Infektionen weiterhin vor schweren Verläufen schützt.

Die Behörden verfolgen die Lage weiterhin genau, betonen jedoch, dass derzeit kein unmittelbarer Anlass zur Sorge besteht.

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