Startseite Gesundheit Studie zeigt: einfache Gewohnheit vor dem Schlafengehen kann Herzinfarktrisiko senken

Studie zeigt: einfache Gewohnheit vor dem Schlafengehen kann Herzinfarktrisiko senken

Foto: Shutterstock.com

Mehr Schlaf kann das Herz schützen.

Gerade lesen andere

Eine im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlichte Studie zeigt, dass etwas mehr Schlaf pro Nacht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken kann.

Die Forscher analysierten Daten von mehr als 50.000 Erwachsenen in Großbritannien über einen Zeitraum von acht Jahren.

Herzinfarkte, die durch eine Blockade des Blutflusses zum Herzen entstehen, gehören weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit.

Zu den Symptomen zählen unter anderem Brustschmerzen, Atemnot und Schwindel.

Kleine Veränderungen machen einen Unterschied

Die Studie ergab, dass Menschen, die mehrere gesunde Gewohnheiten kombinieren – darunter guter Schlaf, Ernährung und Bewegung – ein um 57 Prozent geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten.

Lesen Sie auch

Auch kleine Verbesserungen zeigten Wirkung.

Bereits 11 Minuten mehr Schlaf pro Nacht, kombiniert mit kleinen Lebensstiländerungen, wurden mit einem 10 Prozent geringeren Risiko in Verbindung gebracht.

Hauptautor Dr. Nicholas Koemel sagte:

„Wir zeigen, dass kleine Veränderungen in einigen Bereichen unseres Lebens einen überraschend großen positiven Effekt auf die Herzgesundheit haben können.“

Er ergänzte:

Lesen Sie auch

„Das ist ermutigend, da kleine, kombinierte Veränderungen für die meisten Menschen leichter umzusetzen und langfristig durchzuhalten sind als große Veränderungen in nur einem Bereich.“

Beständigkeit ist entscheidend

Experten betonen, dass Kontinuität der Schlüssel zu besseren Gesundheitsergebnissen ist.

Schrittweise Anpassungen sind oft nachhaltiger als drastische Umstellungen.

Professor Emmanuel Stamatakis von der University of Sydney sagte:

„Wir wollen auf diesen Ergebnissen aufbauen, um neue digitale Tools zu entwickeln, die Menschen dabei unterstützen, gesunde Gewohnheiten langfristig zu etablieren.“

Lesen Sie auch

Quellen: European Journal of Preventive Cardiology, University of Sydney