Russland spürt bereits den Druck durch Sanktionen und die steigenden Kosten des Krieges.
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Milliarden werden ausgegeben, um die Militärmaschinerie am Laufen zu halten, und ein weiterer teurer Verlust zeigt nun, wie kostspielig dieser Einsatz geworden ist.
Präzisionsschlag
Ukrainische Drohnenoperatoren haben laut den ukrainischen Streitkräften für unbemannte Systeme, zitiert von United24Media, ein russisches Buk-M3-Luftabwehrsystem in der besetzten Region Luhansk zerstört.
Ein am 31. März veröffentlichtes Video zeigt den Moment des Treffers, nachdem das System in einem Waldgebiet lokalisiert worden war.
Die Einheit erklärte, dass der Werfer zwischen Bäumen versteckt gewesen sei, um einer Entdeckung zu entgehen.
„Der Feind versteckt seine Ausrüstung in bewaldeten Gebieten, aber sie bleibt nicht verborgen. Wir finden sie und zerstören sie. Die Operation wurde gemeinsam mit einer Einheit für tiefe Angriffe durchgeführt“, teilten die Streitkräfte für unbemannte Systeme mit.
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Die Operation erfolgte in Abstimmung mit einer spezialisierten Einheit, die Ziele tief hinter den russischen Linien angreifen kann.
Wertvolles Ziel
Das Buk-M3 gehört zu den moderneren Luftabwehrsystemen Russlands und ist dafür ausgelegt, Flugzeuge, Marschflugkörper und andere Luftbedrohungen abzufangen.
Es wurde 2016 eingeführt und ist eine weiterentwickelte Version des sowjetischen Buk-Systems und spielt eine wichtige Rolle beim Schutz von Bodentruppen.
Der Preis für einen Buk-M3-Startkomplex wird auf etwa 37 bis 46 Millionen Euro geschätzt, was seine Zerstörung sowohl finanziell als auch strategisch bedeutsam macht.
Die Ausschaltung solcher Systeme kann die Luftabwehr schwächen und neue Möglichkeiten für weitere Angriffe schaffen.
