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So bleibt man bei einer nuklearen Katastrophe sicher

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Drei lebensrettende Schritte für den Ernstfall eines nuklearen Notfalls.

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Die Angst vor einem möglichen Atomkonflikt hat mit steigenden globalen Spannungen zugenommen. Auch wenn Experten sagen, dass ein solches Ereignis weiterhin unwahrscheinlich ist, betonen Behörden, dass es im Ernstfall entscheidend sein kann, zu wissen, was zu tun ist.

Das Risiko eines Atomkriegs wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert.

Im Januar 2026 wurde die Doomsday Clock auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt – ein Zeichen dafür, wie ernst Experten die globalen Bedrohungen einschätzen.

Alicia Sanders-Zakre von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons sagte:
„Unsere größte Sorge ist die existenzielle Bedrohung durch die mehr als 12.000 Atomwaffen, die es heute weltweit gibt.“

Sie warnte zudem, dass das Risiko durch steigende Rüstungsausgaben und zunehmende militärische Spannungen gewachsen sei.

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Drei wichtige Schritte

Die US-Regierungsseite Ready.gov gibt klare Hinweise, was im Falle eines Strahlungsnotfalls zu tun ist.

„Der beste Weg, sich bei einem Strahlungsnotfall zu schützen, ist: hineingehen, drinnen bleiben und informiert bleiben“, heißt es auf der Website.

Diese drei Schritte gelten als die wichtigsten Maßnahmen, die sofort ergriffen werden sollten.

Schnell in ein Gebäude zu gehen hilft, die Strahlenbelastung zu reduzieren.

Schutz im Gebäude

Sobald man sich im Inneren befindet, sollte man dort bleiben, bis die Behörden Entwarnung geben.

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Gebäude – insbesondere solche aus dicken Materialien wie Beton oder Ziegeln – können helfen, Strahlung abzuschirmen.

Informiert zu bleiben bedeutet, offizielle Mitteilungen zu verfolgen, etwa über Radio, Warnmeldungen auf dem Handy oder andere Notfallübertragungen.

So erhält man stets die neuesten Anweisungen.

Vorbereitung im Voraus

Behörden empfehlen außerdem, sich im Voraus vorzubereiten.

Dazu gehört das Zusammenstellen eines Notfallkits mit wichtigen Dingen wie Wasser, haltbaren Lebensmitteln und grundlegenden Medikamenten.

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Ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio ist ebenfalls wichtig, falls Strom oder Internet ausfallen.

Gut vorbereitet zu sein und schnell zu handeln kann helfen, Risiken in einer ernsten Lage zu verringern.

Quellen: Ready.gov, International Campaign to Abolish Nuclear Weapons, Daily Mail

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