Erneut sind Vorwürfe über die nordkoreanische Führung aufgekommen, die eine ungewöhnlich brutale Hinrichtungsmethode beschreiben. Die Behauptungen bleiben jedoch unbestätigt und stützen sich auf anonyme Quellen.
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Der Bericht hebt die intransparente Natur des Regimes hervor, in dem Informationen nur schwer unabhängig bestätigt werden können.
Behauptungen tauchen auf
Laut Daily Star behaupten britische Geheimdienstquellen, ein nordkoreanischer General sei in einem mit Piranhas gefüllten Tank hingerichtet worden.
Dem namentlich nicht genannten Offiziellen wird Berichten zufolge vorgeworfen, einen Staatsstreich geplant zu haben.
Dem Bericht zufolge fand die Hinrichtung in der Residenz von Kim Jong-un in Ryongsong statt.
Eine unabhängige Bestätigung des Vorfalls gibt es nicht.
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Grausame Details
Der Bericht behauptet, das Opfer sei vor dem Einsetzen in den Tank verletzt worden.
Den zitierten Quellen zufolge ist unklar, ob die Todesursache die Fische, die Verletzungen oder Ertrinken war.
Der Tank soll mit einer großen Anzahl von Piranhas gefüllt gewesen sein, die aus Brasilien importiert wurden.
Solche Details konnten von anderen Medien nicht verifiziert werden.
Kultur der Angst
Eine von der Daily Star zitierte Quelle sagte: „Kim herrscht durch Angst.“
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„Viele Feinde des Staates werden öffentlich hingerichtet.“
Die Quelle fügte hinzu, dass harte Strafen dazu dienen sollen, Dissens innerhalb des Regimes abzuschrecken.
Analysten weisen seit Langem darauf hin, dass Machtdemonstrationen eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Kontrolle in Nordkorea spielen.
Unbestätigte Darstellung
Der Bericht behauptet außerdem, die angebliche Methode könnte von einer Szene aus einem James-Bond-Film inspiriert worden sein.
Frühere Berichte haben Hinrichtungen hochrangiger Beamter dokumentiert, wobei Details oft schwer zu bestätigen sind.
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Aufgrund der Abschottung des nordkoreanischen Staates sollten solche Berichte mit Vorsicht betrachtet werden.
Die jüngsten Behauptungen unterstreichen, wie schwierig eine Überprüfung aufgrund des eingeschränkten Zugangs ist.
Quellen: Daily Star