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Firefox’ neues Update startet mit KI-Tools — und einem zentralen Aus-Schalter

Firefox
appshunter.io / Unsplash

Das neueste Firefox-Update führt KI-gestützte Funktionen im gesamten Browser ein — enthält jedoch auch einen zentralen Aus-Schalter, mit dem Nutzer sie vollständig deaktivieren können.

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Mozilla hat sein Versprechen eingelöst, Nutzern die volle Kontrolle über Funktionen künstlicher Intelligenz in Firefox zu geben, und mit dem neuesten Browser-Update einen globalen „Kill Switch“ eingeführt.

Als die Organisation erstmals Pläne zur Ausweitung der KI-Integration in Firefox vorstellte, stieß die Ankündigung auf Skepsis und Datenschutzbedenken von Nutzern, die einer Einbettung künstlicher Intelligenz in zentrale Browserfunktionen kritisch gegenüberstanden.

Als Reaktion auf die Kritik versprach Mozilla, dass Nutzer KI-Funktionen vollständig deaktivieren können — nicht nur einzeln, sondern über einen einzigen zentralen Schalter.

Ein Browser mit KI — und Abschaltoption

Mit dem neuen Update ist diese Option nun verfügbar.

Nutzer können einzelne KI-Tools aktivieren oder alle Funktionen deaktivieren, indem sie den Schalter „KI-Verbesserungen blockieren“ aktivieren. Ist diese Einstellung eingeschaltet, zeigt Firefox keine KI-bezogenen Funktionen mehr an, einschließlich Pop-ups und Hinweise auf bestehende oder kommende Tools.

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Mozilla erklärt, dass Nutzer auch differenzierter vorgehen und einzelne KI-Funktionen separat ein- oder ausschalten können.

Welche KI-Funktionen sind enthalten?

Das Update führt mehrere KI-gestützte Erweiterungen ein:

  • Übersetzungen, die das Surfen in der bevorzugten Sprache ermöglichen
  • Alt-Texte in PDFs, die Barrierefreiheitsbeschreibungen für Bilder generieren
  • KI-gestützte Tab-Gruppierung, die zusammengehörige Tabs und Gruppennamen vorschlägt
  • Link-Vorschauen, die zentrale Inhalte zusammenfassen, bevor eine Seite geöffnet wird
  • Ein KI-Chatbot in der Seitenleiste, mit Unterstützung für Dienste wie Anthropic Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini und Le Chat Mistral

Die Chatbot-Integration ermöglicht es Nutzern, direkt im Browser mit KI-Assistenten von Drittanbietern zu interagieren.

Telemetrie erfasst Nutzung des Schalters

Mozilla plant laut Dokumentation auf Bugzilla zudem, Telemetriedaten darüber zu erheben, wie viele Nutzer die KI-Blockierfunktion aktivieren.

Obwohl das Unternehmen die Datenerhebung als Mittel zur besseren Einschätzung von Nutzerpräferenzen darstellt, könnte sie die laufende Debatte über Datenschutz und KI-Integration in gängiger Software weiter anheizen.

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Das Update ist eines der bislang deutlichsten Beispiele dafür, dass ein großer Browser umfassende KI-Funktionalitäten einführt — und Nutzern zugleich eine sichtbare Möglichkeit bietet, diese vollständig zu deaktivieren.

Quellen: Mozilla; Bugzilla