Russisches Öl ist stark von westlichen Sanktionen betroffen, die darauf abzielen, die Finanzierung der Militärkampagne des Kremls zu unterbinden.
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Die globale Energiekrise, die durch den Krieg im Iran ausgelöst wurde, hat diese Strategie jedoch verkompliziert, da die Trump-Regierung vorübergehend einige Beschränkungen gelockert hat, um die steigenden Ölpreise zu stabilisieren.
Diese Verlagerung hat dazu beigetragen, dass russische Exporte wieder an Bedeutung gewinnen, gerade als die Ukraine ihre Bemühungen verstärkt, diese zu unterbrechen.
Verträge in Gefahr
Laut Reuters, zitiert von LA.lv, haben russische Ölproduzenten Käufer gewarnt, dass sie nach den jüngsten Störungen möglicherweise höhere Gewalt (Force Majeure) erklären werden.
Ein solcher Schritt würde es den Unternehmen ermöglichen, vertragliche Lieferungen aufgrund von Umständen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, auszusetzen.
Branchenkenner sagen, dass Kunden bereits auf das Risiko von Lieferunterbrechungen hingewiesen wurden.
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Häfen unter Beschuss
Die Warnungen kommen nach einer Reihe ukrainischer Drohnenangriffe auf wichtige baltische Exporthäfen.
Der Hafen von Ust-Luga, einer der größten Ölterminals Russlands, wurde wiederholt getroffen, wobei die Lieferungen aufgrund von Bränden und Schäden derzeit eingestellt sind.
Eine Quelle teilte Reuters mit, dass der Betrieb möglicherweise nicht vor Mitte April wieder aufgenommen wird.
Größere Störungen
Ein weiterer wichtiger Hafen, Primorsk, wurde ebenfalls angegriffen und hat den Betrieb nach erlittenen Schäden nur teilweise wieder aufgenommen.
Zusammen haben die Angriffe die russische Exportkapazität erheblich reduziert.
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Berichten zufolge sind bis zu 40 % der Ölexportinfrastruktur in der Region betroffen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte gegenüber Reuters, dass Kiew den Druck auf die russische Ölindustrie bewusst erhöht.
Angesichts steigender globaler Ölpreise und sich ändernder Sanktionen, die es Moskau ermöglichen, mehr Einnahmen zu erzielen, versucht die Ukraine, diese Gewinne zu begrenzen.
Quellen: Reuters, LA.lv