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Ukraine enthüllt geheimen US-Raketenwerfer zum Küstenschutz gegen Russland

Ukraine enthüllt geheimen US-Raketenwerfer zum Küstenschutz gegen Russland
viper-zero / Shutterstock.com

Die Ukraine hat beschlossen, den Schleier über ein streng gehütetes Militärgeheimnis zu lüften.

Regierungen zeigen ihre wertvollsten Verteidigungsgüter selten der Öffentlichkeit.

Hochtechnologiewaffen geheim zu halten, verschafft einer Armee in einem langwierigen Konflikt meist einen entscheidenden Vorteil. Doch manchmal entscheiden sich Staats- und Regierungschefs, ihre verborgene Stärke offen zur Schau zu stellen.

Das Arsenal wird enthüllt

Die Ukraine hat beschlossen, den Schleier über ein streng gehütetes Militärgeheimnis zu lüften. Das Land präsentierte erstmals sein von den USA geliefertes Harpoon-Küstenverteidigungssystem.

Die Enthüllung erfolgte während eines hochrangigen Besuchs in der Region Odessa. Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste in das Gebiet, um die Seestreitkräfte zu inspizieren, die die südliche Grenze schützen.

Laut United24 Media war die militärische Präsentation Teil eines umfassenderen Koordinierungstreffens. Offizielle kamen zusammen, um zu überprüfen, wie das Marinekommando mit den anhaltenden regionalen Bedrohungen umgeht.

Eine modifizierte Maschine

Das Marinekommando präsentierte dem besuchenden Präsidenten eine Vielzahl von Mitteln. Sie zeigten im Inland hergestellte Neptun-Raketen, Torpedowaffen und fortschrittliche unbemannte Systeme.

Doch das Harpoon-System war das unbestreitbare Herzstück des neuen Filmmaterials. Das Land erhielt diese Waffen ursprünglich im Jahr 2022 von den Vereinigten Staaten und Dänemark.

Laut Defence Blog betreibt das ukrainische Militär derzeit eine angepasste Version der Waffe. Die neu veröffentlichten Bilder zeigen einen LKW-gestützten Werfer, der vier separate Raketenkanister enthält.

Dieses einzigartige landgestützte System unterscheidet sich vollständig vom ursprünglichen Design. Als das Programm in den späten 1960er-Jahren begann, entwickelten Ingenieure die Harpoon ursprünglich als maritime Startwaffe.

Jahrzehnte der Entwicklung

Das amerikanische Rüstungsunternehmen Boeing verwaltet derzeit das langjährige Raketenprogramm. Nach einer frühen Unternehmensfusion rüstet der Hersteller das System durch mehrere moderne Varianten kontinuierlich auf.

Diese Waffen treffen Ziele auf dem Wasser problemlos aus einer Entfernung von etwa 130 bis 240 Kilometern. Um eine frühe Radarerkennung zu vermeiden, fliegen die Raketen extrem tief über dem Meer.

Spätere Versionen umfassen auch fortschrittliche GPS-Navigationssysteme. Diese entscheidende Aufrüstung ermöglicht es den Raketen, feindliche Hafeninfrastruktur direkt an der Küste anzugreifen.

Aktion auf dem Wasser

Die Waffe hat eine nachgewiesene Erfolgsgeschichte im Kampf. Die US Navy stellte den Seezielflugkörper 1977 erstmals in den aktiven Dienst.

In der Ukraine wurden die importierten Systeme sofort eingesetzt. Das Militär setzte sie schnell gegen russische Seeziele ein, die sich durch das Schwarze Meer bewegten.

Zu diesen frühen Operationen gehörte die Versenkung des russischen Rettungsschleppers Wassili Bech im Juni 2022. Der Werfer selbst blieb bis zu diesem jüngsten Präsidentenbesuch jahrelang der Öffentlichkeit gänzlich verborgen.

Quellen: United24 Media, Defence Blog, Büro des Präsidenten der Ukraine