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Tinder setzt auf KI für bessere Matches

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Studio Romantic / Shutterstock.com

Tinder testet KI-Tool zur Analyse von Fotos für bessere Matches.

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Dating-Apps entwickeln sich weiter, da Unternehmen nach neuen Wegen suchen, der zunehmenden Nutzerermüdung entgegenzuwirken.

Tinder setzt nun auf künstliche Intelligenz, um das Matching persönlicher zu gestalten.

Die Plattform hat mehrere Updates angekündigt, darunter eine Funktion, die die Fotogalerie der Nutzer analysieren kann, um passende Matches vorzuschlagen. Das Tool ist optional und soll Muster in Bildern erkennen, um Interessen und Lebensstil zu bestimmen.

Laut Unternehmen ist das Ziel, individuellere Empfehlungen zu liefern – angepasst an die Erwartungen jüngerer Nutzer.

Mehr Personalisierung beim Dating

Tinder erklärt, dass das Update Teil einer umfassenden Überarbeitung der App ist.

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Zu den neuen Funktionen gehören:

  • Ein überarbeiteter Musikmodus
  • Ein neuer Astrologiemodus
  • Live-Features wie Video-Speed-Dating

Diese Tools sollen eine individuellere Nutzererfahrung schaffen und Verbindungen über das reine „Swipen“ hinaus ermöglichen.

Das KI-System stellt außerdem gezielte Fragen und kombiniert die Antworten mit Bildanalysen, um tägliche Match-Vorschläge zu generieren.

Datenschutzbedenken

Die Analyse persönlicher Fotos könnte bei einigen Nutzern Bedenken auslösen.

Obwohl die Funktion freiwillig ist, werden private Bilder ausgewertet, um Rückschlüsse auf Persönlichkeit und Vorlieben zu ziehen.

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Tinder hat die Funktion nicht verpflichtend gemacht, doch sie zeigt einen breiteren Trend: Tech-Unternehmen integrieren KI zunehmend in persönliche Daten.

Tinder-Vizepräsidentin Hillary Paine sagte gegenüber der Press Association:

„Wir hören immer häufiger von jungen Nutzern, dass App-Müdigkeit real ist – nicht nur beim Dating, sondern generell.“

„Sie suchen nach Authentizität und Kompatibilität statt nach Bequemlichkeit und Masse.“

Ein bedeutendes Update

Tinder wurde 2012 gegründet und gehört heute zur Match Group. Die App wurde mehr als 630 Millionen Mal heruntergeladen.

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CEO Spencer Rascoff bezeichnet die Änderungen als wichtigen Schritt:

„Mit mehr als der Hälfte unserer Nutzer unter 30 entwickeln wir die Plattform für eine Generation, die Dating authentischer, entspannter und sinnvoller erleben möchte.“

„Wir nutzen KI, um relevantere Verbindungen sichtbar zu machen.“

Quellen: Press Association, Match Group, LadBible

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