Russland verstärkt seine Bemühungen, der wachsenden Bedrohung durch Drohnen entgegenzuwirken, indem neue Munitionsarten für Sturmgewehre entwickelt werden.
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Russland verstärkt seine Bemühungen, der wachsenden Bedrohung durch Drohnen entgegenzuwirken, indem neue Munitionsarten für Sturmgewehre entwickelt werden.
Der Schritt zeigt, wie schnell Drohnenkriegsführung Taktiken verändert und Militärs dazu zwingt, sich auf der Ebene einzelner Soldaten anzupassen.
Laut Business Insider arbeitet der Kalaschnikow-Konzern an speziellen 5,45-mm-Patronen zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge.
Ein verändertes Schlachtfeld
Drohnen sind zu einem zentralen Bestandteil moderner Konflikte geworden und stellen neue Herausforderungen für konventionelle Waffen dar.
Kleine, schnelle Luftziele sind mit herkömmlichem Gewehrfeuer schwer zu treffen, was den Bedarf an flexibleren Lösungen erhöht.
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Russlands Ansatz soll Infanteristen bessere Möglichkeiten geben, Drohnen ohne schwere Systeme zu bekämpfen.
Funktionsweise
Die neuen Patronen sind so konzipiert, dass sie nach dem Abschuss fragmentieren und mehrere Projektilteile freisetzen, um die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Kalaschnikow erklärte, dass die Munition ein „Mehrkomponentenprojektil“ freisetzt und für das AK-12-Gewehr sowie Standardmagazine mit 30 Schuss ausgelegt ist.
Tests umfassten Berichten zufolge das Schießen auf stationäre und bewegliche Drohnen.
Ein breiterer Trend
Auch die Ukraine entwickelt ähnliche Munition, darunter Geschosse, die sich im Flug aufteilen und ihre Wirkungsfläche vergrößern.
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Kyiv gab an, bis zu 400.000 solcher Patronen pro Monat produzieren zu wollen, was die hohe Nachfrage verdeutlicht.
Das Konzept knüpft an die zunehmende Nutzung von Schrotflinten als letzte Verteidigungslinie gegen Drohnen an.
Produktionsausweitung
Kalaschnikow plant den Übergang zur Massenproduktion und signalisiert damit einen breiteren Vorstoß zur Standardisierung von Anti-Drohnen-Fähigkeiten.
Auch westliche Militärs und Rüstungsunternehmen erforschen ähnliche Technologien, da der Einsatz von Drohnen weltweit zunimmt.
Mit der weiteren Verbreitung unbemannter Systeme könnten spezialisierte Geschosse zum Standardwerkzeug für Soldaten an der Front werden.
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Quellen: Business Insider, Kalashnikov Concern