Die Nichte von Präsident Donald Trump befeuert erneut Spekulationen über seinen geistigen Zustand.
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Mary Trump, Psychologin und langjährige Kritikerin ihres Onkels, hat angedeutet, der Präsident könne unter dem leiden, was sie als „eine Art kognitive Probleme“ bezeichnete.
In einem Gespräch auf ihrer YouTube-Plattform mit dem Radiomoderator Thom Hartmann verwies sie auf aus ihrer Sicht besorgniserregende Anzeichen, darunter eine familiäre Vorgeschichte mit Alzheimer.
„Es gibt eine genetische Komponente“
Mary Trump verwies auf ihren Großvater Fred Trump, bei dem vor seinem Tod im Jahr 1999 im Alter von 93 Jahren Alzheimer diagnostiziert wurde.
„Es gibt eine genetische Komponente“, sagte sie und fügte hinzu, ihr Großvater habe Ende 70 erste Symptome gezeigt. Donald Trump ist derzeit 79 Jahre alt.
Sie deutete an, dass eine Kombination aus gemeldeten bildgebenden Untersuchungen und wiederholten kognitiven Tests darauf hindeuten könne, dass Ärzte besorgt seien.
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„Man bekommt nicht einfach aus Spaß ein MRT“, sagte sie.
Mary Trump erklärte zudem, der Präsident zeige Anzeichen von Aphasie und Tagesmüdigkeit, was sie als „schlechtes Zeichen“ bezeichnete, als sie über Schlafmuster sprach.
„Reh-im-Scheinwerferlicht-Blick“
Ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem gesundheitlichen Verfall ihres Großvaters sagte sie, sie habe einen ihr vertrauten Gesichtsausdruck beobachtet.
„Er hat oft denselben Reh-im-Scheinwerferlicht-Blick, bei dem er nicht zu wissen scheint, wo er ist oder mit wem er zusammen ist“, sagte sie.
In einem früheren Interview mit dem New York Magazine im Jahr 2025 äußerte sie ähnliche Beobachtungen und sagte, es gebe Momente, in denen der Präsident nicht „zeitlich und örtlich orientiert“ wirke.
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Gerüchte und Dementis
Während des Gesprächs sprach Hartmann auch Online-Spekulationen über sichtbare Blutergüsse an den Händen des Präsidenten an. Einige vermuteten einen Zusammenhang mit medizinischen Behandlungen.
Mary Trump bestätigte diese Behauptungen nicht, sagte jedoch, mögliche kognitive Beeinträchtigungen würden öffentlich von Medizinern diskutiert.
Präsident Trump hat solche Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Er erklärte mehrfach, er habe mehrere kognitive Tests „mit Bravour bestanden“ und leide nicht an Alzheimer.
Das Weiße Haus hat zu Mary Trumps jüngsten Äußerungen bislang keine neue Stellungnahme abgegeben.
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Quelle: Express