Auf den Goldgewinn folgte eine Einladung von Trump.
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Nach ihrem Olympiasieg standen die US-Eishockeyspielerinnen plötzlich nicht nur sportlich im Fokus. Auch politisch rückte das Team ins Rampenlicht.
Wie NBC News berichtet, werden die Goldmedaillengewinnerinnen nicht an Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation teilnehmen.
Einladung nach Finalsieg
Trump hatte beide US-Eishockey-Nationalteams nach ihren Erfolgen gegen Kanada ins Kapitol eingeladen. Die Männer erhielten den Anruf am Sonntagabend nach ihrem Sieg im Finale.
Während des Gesprächs betonte der Präsident laut NBC News: „Ich muss Ihnen sagen, wir werden auch das Frauenteam mitbringen müssen, das wissen Sie doch.“ Mit Blick darauf, dass sonst nur die Männer eingeladen wären, scherzte er: „Ich glaube, ich würde wahrscheinlich des Amtes enthoben werden.“
Ob die Männer an der Rede teilnehmen werden, ist derzeit unklar.
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Gold auf dem Eis
Die US-Frauen hatten am Donnerstag das olympische Finale gegen Kanada gewonnen. Auch das Männerteam setzte sich in seinem Endspiel am Sonntag gegen denselben Gegner durch.
Beide Titel wurden in den Vereinigten Staaten als bedeutende sportliche Erfolge gefeiert.
Begründete Absage
Das Frauenteam erklärte jedoch, terminlich verhindert zu sein.
Eine Sprecherin von USA Hockey sagte: „Wir sind aufrichtig dankbar für die Einladung an unser mit Gold ausgezeichnetes US-Fraueneishockeyteam und schätzen die Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistung sehr.“
Weiter hieß es: „Aufgrund der zeitlichen Lage und bereits zuvor geplanter akademischer sowie beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen können die Athletinnen nicht teilnehmen.“
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Die Spielerinnen fühlten sich geehrt und dankbar für die Anerkennung, so die Sprecherin weiter. Das Weiße Haus reagierte laut NBC News zunächst nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.
Quelle: NBC News