Eine Mischung aus Handelskonflikten, politischen Kurswechseln und rasant steigender chinesischer Produktion verändert die globale Automobilbranche grundlegend.
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Eine Mischung aus Handelskonflikten, politischen Kurswechseln und rasant steigender chinesischer Produktion verändert die globale Automobilbranche grundlegend.
Während etablierte Hersteller mit sinkenden Gewinnen und strategischen Fehlern kämpfen, könnten Verbraucher in Australien von der Unsicherheit profitieren.
Laut The Australian Financial Review beschreibt Autojournalist Tony Davis das Jahr 2026 mit einem Wort: Chaos.
Chinesische Hersteller expandieren aggressiv, Europa kämpft mit steigenden Kosten und abgeschwächten Klimazielen, und die USA ziehen sich hinter Zollbarrieren zurück.
Chinas Produktion erreichte im vergangenen Jahr mit 34,78 Millionen Fahrzeugen einen Rekordwert – dreimal so viel wie die USA.
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Australien ist bereits der zweitgrößte Exportmarkt Chinas für Autos.
Kampf um Marktanteile
Das steigende Angebot verschärft den Wettbewerb. Überkapazitäten und neue Anbieter drücken die Preise in mehreren Segmenten.
SUVs machen über 60 Prozent der australischen Verkäufe aus, große Pick-ups fast 20 Prozent. Verkäufe von US-Modellen wie Ram und Ford F150 sanken jedoch um 17,5 Prozent.
Die chinesische Marke BYD ist inzwischen die sechstmeistverkaufte Marke Australiens.
Hybrid-Trend
Der Branchenverband meldet einen Rückgang von 14 Prozent bei reinen Benzinfahrzeugen im Januar.
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Plug-in-Hybride stiegen stark, ebenso klassische Hybride, während reine Elektrofahrzeuge 8,4 Prozent Marktanteil erreichten.
Realitätscheck
Laut Energy and Climate Intelligence Unit verbrauchen Plug-in-Hybride im Alltag 490 Prozent mehr Kraftstoff als offizielle Tests zeigen.
Vollelektrische Fahrzeuge könnten Fahrern rund 2.000 australische Dollar pro Jahr sparen.
Gleichzeitig kämpfen globale Hersteller mit Lieferkettenproblemen und hohen Investitionen. General Motors beziffert die Kosten politischer Änderungen auf über 7 Milliarden US-Dollar.
Für Käufer könnten Wettbewerb und Umbruch jedoch bessere Angebote bedeuten.
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Quellen: The Australian Financial Review